Was kann ein Erkältungsbalsam?

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Berlin - Als Kind gab es während einer Erkältung von Mama und Oma nicht nur Mitleid und Zuwendung. Wir wurden auch mit intensiv riechendem Balsam behandelt. Viele Patienten schwören noch heute auf Erkältungssalben, schreiben ihnen die verschiedensten Wirkungen zu und bevorraten sich damit in ihrer Hausapotheke. Was hat es damit auf sich?

Als Erkältungsbalsam bezeichnet man halbfeste Zubereitungen, die zur Behandlung von Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen eingesetzt werden, indem man sie auf Hals, Rücken oder Brust aufträgt. In der Regel enthalten sie verschiedene ätherische Öle und eine wasserfreie Grundlage wie Vaselin.

Eine Erkältungssalbe hat gleich mehrere Effekte. Zum einen wird durch das Einreiben der eher festen Zubereitung ein Massage- und leichter Wärmeeffekt erreicht. Das schafft Linderung und Erleichterung. Gerade Kinder profitieren davon, wenn ihnen Mama oder Papa vor dem Schlafen noch eine kleine Massage geben. Das beruhigt und lässt sie besser einschlafen.

Die Hauptwirkung liegt aber in den ätherischen Ölen. Sie werden über Mund und Nase inhaliert und haben antiseptische, auswurffördernde und schleimlösende Eigenschaften. Außerdem erleichtern sie das Atmen durch die abschwellende Wirkung auf die Schleimhäute des Mund- und Nasenraumes. In Internetforen als Wundermittel beschrieben: Den Balsam kurz vor dem Zubettgehen dick auf die Fußsohlen auftragen und dicke Wollsocken tragen.

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