Propolis: Heilmittel aus dem Bienenstock

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Berlin - Die natürliche Kittsubstanz der Bienen rückt in der Alternativmedizin wieder mehr in den Fokus: Als traditionelles Hausmittel kann Propolis bei vielen Erkältungsbeschwerden, aber auch bereits zur Vorbeugung grippaler Infekte angewendet werden. Wissenschaftliche Belege für die vielseitigen Wirkungen gibt es jedoch nicht.

Gummiartig und klebrig: Das von den Bienen gesammelte Harz der Bäume wird im Bienenstock mit Wachs und Pollen vermischt und eingespeichelt. Die Insekten verwenden die Substanz, um ihren Bau abzudichten und zu desinfizieren. Am „Eingang“ des Bienenstocks befindet sich eine Art Schutzmauer aus Propolis, um beim Einfliegen in den Bau keine Keime „einzuschleppen“. Der gesamte Bau ist zudem mit einer dünnen Schicht des Kitts überzogen.

Propolis dient den Bienen als Schutz vor Infektionen, ihm werden antibakterielle, antivirale und sogar fungizide Wirkungen zugeschrieben. Die positiven Eigenschaften sollen auch dem Menschen helfen können: Bereits Napoleon soll die Substanz der Bienen verwendet haben und auch im Zweiten Weltkrieg wurden Verletzungen mit Propolis behandelt.

Lange Zeit geriet das Hausmittel in Vergessenheit, in Zeiten zunehmender Resistenzen bringen Imker und Naturheilkundler das „natürliche Antibiotikum der Bienen“, wie es häufig angepriesen wird, jedoch wieder in den Fokus. Traditionell wird Propolis zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eingesetzt: Es soll nicht nur bereits eingedrungene Erreger am Wachstum hindern, sondern auch das Immunsystem stärken können.

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