Zusatzempfehlungen

Honig trifft Zwiebel: Hausmittel gegen Husten APOTHEKE ADHOC, 29.01.2019 14:58 Uhr

Berlin - Zu einer umfassenden Beratung in der Apotheke gehört nicht nur die Erläuterung der abgegebenen Medikamente. Bei Testkäufen durch die Kammer wird auch auf Hinweise zu nichtmedikamentösen Maßnahmen Wert gelegt. Hier findet sich ein Überblick zu allem, was mit Husten zu tun hat.

Zunächst einmal ist es wichtig zu unterscheiden, für welche Person das Mittel gedacht ist und ob es sich um einen trockenen oder einen verschleimten Husten mit Auswurf handelt. Je nachdem, was den Kunden quält, gibt es verschiedene Ansätze. Auch andere Faktoren spielen eine Rolle bei der Auswahl der sinnvollsten nichtmedikamentösen Maßnahmen. So ist beispielsweise Honig nicht für Kinder unter einem Jahr zu empfehlen, Schwangere sollten keinen Salbeitee trinken.

Am quälendsten für die hilfesuchenden Kunden ist meist der Reizhusten. Er tritt oft zu Beginn und am Ende einer Erkältung auf und sorgt für schlaflose Nächte. Viel trinken hilft dabei, dass die Schleimhäute feucht gehalten werden. Der Reiz wird schon alleine dadurch deutlich gemildert. Speziell für den Hals wirken Salbeiblätter, Eibischwurzel, Anis, Fenchel und Spitzwegerich in Kombination oder einzeln als Aufguss lindernd. Mit Honig gesüßt, ist ein solcher Tee noch wirksamer und wird auch von Kindern über einem Jahr gerne getrunken. Für unter Einjährige ist Honig nicht geeignet, denn er kann den tödlich verlaufenden Säuglingsbotulismus auslösen.

Um bei der Feuchtigkeit zu bleiben: Es ist nötig, einen Blick auf die Raumfeuchte speziell im Schlafzimmer zu werfen. Dort verbringt der Kranke meist einen Großteil des Tages. Wird die empfohlene Luftfeuchtigkeit von 45 bis 60 Prozent unterschritten, so trägt die trockene Luft zur Entstehung des Reizhustens bei. Das Aufhängen feuchter Tücher, das Aufstellen eines Topfes mit heißem Wasser und sinnvolles Lüften optimieren das Raumklima. Das Inhalieren von ätherischen Ölen über Wasserdampf zielt in die gleiche Richtung. Um den Schlaf zu verbessern, sollte der Oberkörper in einer erhöhten Position liegen. Das lindert Reizhustenattacken.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Neues Produktionsgebäude

Klenk baut an»

Sanofi übergibt an Angelini

Die Boxagrippal-Lücke»

aposcope

Supplemente für Kinder: Abgabe steigt»
Politik

Bundesgesetzblatt

Mehr Geld für Notdienst und BtM»

1. Lesung im Bundestag

Masernschutz und ein bisschen VOASG»

Gabelmann: „Eiertanz ist schiefgegangen“

Lobbyismus beim VOASG: BMG gibt nur widerwillig Auskunft»
Internationales

Arzneimittelversorgung

Hersteller hoffen auf Brexit-Deal»

WHO-Studie

So locken andere Länder Apotheker aufs Dorf»

Risperdal

Milliarden-Urteil gegen Johnson & Johnson»
Pharmazie

AMK-Meldung 

Schwarze Flecken, Verfärbte Tabletten und mehr»

Galenus-von-Pergamon-Preis

Bundesregierung zeichnet Shingrix und Reagila aus»

USA

Xofluza für Hochrisikopatienten»
Panorama

Arzt baut Krankenhaus in Ghana

„Die Apotheke wird unser Herzstück“»

Brasilien

Apothekenräuber küsst Kundin»

Räumpflicht

Herbstlaub: Fegen ist Pflicht»
Apothekenpraxis

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Ausbildungsberuf Chef-PTA»

Schmidt zu Lieferengpässen

„Es macht uns viel Arbeit. Und es macht keinen Spaß.“»

Lieferengpässe

BPI: Natürlich sind die Kassen schuld»
PTA Live

WIRKSTOFF.A

Ein bisschen schwanger im HV»

LABOR-Debatte

Eine Hand wäscht die andere: Handel zwischen Apotheken?»

Nach Bundesratsbeschluss

PTA hoffen auf echte Reform»
Erkältungs-Tipps

Heilpflanzenportrait

Salbei – Heilung aus dem Mittelalter»

Phytotherapie

Schleimstoffe: Balsam für den Hals»

Bakterielle Infektionen

Mittelohrentzündung: Superinfektion des Ohrs»
Magen-Darm & Co.

Heilpflanzenporträt

Wermut – Quelle der Bitterkeit»

Dyspeptische Beschwerden 

Abwarten und Tee trinken»

Magen-Darm-Infektionen

Hygiene und Vorbeugung»
Kinderwunsch & Stillzeit

Schwangerschaftveränderung

Wenn nicht nur der Bauch wächst»

Bewegen, bewegen, bewegen

Fit durch die Schwangerschaft»

Kinderwunsch und Schwangerschaft

Schilddrüse: Problemfaktor in der Schwangerschaft? »