Berlin, Hannover, Düsseldorf und München

Protesttag: Hier wird am 23. März demonstriert

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Berlin -

Steigende Betriebskosten bei ausbleibender Honoraranpassung und anhaltendem Apothekensterben: Mit bundesweiten Apothekenschließungen will die Apothekerschaft am 23. März Druck aufbauen, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. In Berlin, Hannover, Düsseldorf und München sind zentrale Kundgebungen und Demonstrationen geplant – organisiert von den jeweiligen Landesverbänden. 

Berlin – Protestmarsch zum Roten Rathaus

In der Hauptstadt hat der Berliner Apotheker-Verein (BAV) zu einem Protestmarsch aufgerufen. Losgehen soll es um 12 Uhr am Potsdamer Platz. Die Demonstration endet am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus. Dort sollen ab circa 13.30 Uhr Kundgebungen stattfinden.

Düsseldorf – Versammlung auf dem Burgplatz

In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt soll es ebenfalls um 12 Uhr losgehen. Geplant ist laut dem Apothekerverband Nordrhein (AVNR), sich ab 11 Uhr auf dem Burgplatz zu versammeln. Von 12 bis 13 Uhr sollen dort die zentralen Kundgebungen stattfinden.

Hannover – Opernplatz in der Innenstadt

Der Landesapothekerverband Niedersachsen (LAV) ruft zu einer zentralen Kundgebung in Hannover auf dem Opernplatz auf. Los geht es hier um 13 Uhr.

München – Kundgebung auf dem Odeonsplatz

Die Veranstaltung in München ist von 12 bis circa 14 Uhr angesetzt. Auf dem Odeonsplatz sind Kundgebungen geplant. Als Redner gesetzt ist der Verbandsvorsitzende Dr. Hans-Peter Hubmann. Weitere Redner sind nach Angaben des Verbandes angefragt; äußern wolle man sich aber erst mit der vollständigen Rednerliste, wenn alle Eingeladenen geantwortet haben.

Aufrufe zur Teilnahme

Auch die anderen Landesverbände haben ihre Mitglieder zur Teilnahme am bundesweiten Protesttag aufgerufen. Die Apothekenteams sollen ihre Apotheken schließen und in großer Zahl an einer der zentralen Protestkundgebungen teilnehmen.

„Hintergrund der Proteste ist weiterhin die seit über 13 Jahren ausbleibende Anpassung unseres Apothekenhonorars“, erklärt die baden-württembergische Verbandschefin Tatjana Zambo. Ihr Verband ruft beispielsweise zur Teilnahme an der zentralen Kundgebung in München auf, um ein geschlossenes und starkes Signal an die Politik senden. „Wir als Apothekerinnen und Apotheker in der Fläche brauchen wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen, für die Stärkung der wohnortnahen Versorgung und für die Übernahme neuer und zusätzlicher Aufgaben, wie es der Gesetzgeber vorsieht. Wir unterstützen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken in ihrem Bemühen, das Honorar anzuheben. Der Protest soll als Katalysator helfen, dass das Geld nun schnellstmöglich in die Apotheken kommt.“

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