Generika

Die nervigsten Rabattverträge aller Zeiten

Berlin - Mit Rabattverträgen wollen Krankenkassen richtig sparen. Gelingt ihnen auch. Doch unter manchen Rabattverträgen haben die Apotheker ganz besonders gelitten.

Erfolg ist relativ: Als AOK-Rabattchef Dr. Christopher Hermann im Sommer 2007 Bilanz zog, war er sehr zufrieden. Mit der ersten Runde seiner neuen Rabattverträge hatte er damals im Startquartal 30 Millionen Euro eingespart. Aktuell laufen AOK-Rabattverträge zu 276 Wirkstoffen und Kombinationen mit einem jährlichen Umsatzvolumen von rund fünf Milliarden Euro. Einsparungen 2015: 1,5 Milliarden Euro. In der Apotheke gehören die Rabattverträge zum Alltag. Aber nur weil das Prozedere eingespielt ist, bedeutet das nicht, dass immer alles glatt läuft. Lieferengpässe oder Complianceprobleme müssen täglich bewältigt und dokumentiert werden. Doch es gab auch Rabattverträge, unter denen die Apotheker ganz besonders gelitten haben.