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Nagelpilz 07.08.2018
Nagelpilz

Nagelpilz

Nagelpilz – Ursachen, Symptome und die richtige Hilfe mit Fungustan

Berlin -

Im Schwimmbad kann es schnell zur Nagelpilz-Infektion kommen. Deshalb gilt hier besondere Vorsicht!

Nagelpilz zählt zu den mitunter unangenehmsten Erkrankungen, da sich Pilzerreger vom Keratin der menschlichen Haut ernähren und deshalb nicht ohne medizinische Hilfe wieder verschwinden. Beinahe ein Viertel der Deutschen leidet unter dieser Pilzinfektion. Doch wie entsteht Nagelpilz und was kann man dagegen tun?

Ursachen von Nagelpilz
Nagelpilz wird von verschiedenen Pilzarten verursacht, meist sind Fadenpilze als Erreger zu nennen. Feuchtigkeit und Wärme bilden dabei den idealen Nährboden für die Erreger, deshalb stecken sich Menschen besonders häufig im Schwimmbad an. Auch die Nähe zu anderen Menschen ist ein Risikofaktor, da der Pilz sich über Ansteckung weiterverbreitet. Als vorbeugende Maßnahme sind in Schwimmbädern, Saunen oder den Duschen und Umkleiden von Fitnessstudios stets Schuhe oder Badelatschen zu tragen!

Ältere Menschen stecken sich im Durchschnitt bis zu drei Mal häufiger mit Nagelpilz an, da sie in vielen Fällen eine schlechte Durchblutung sowie ein geschwächtes Immunsystem haben. Auch Diabetiker gehören zur Risikogruppe, weil auch hier Durchblutungs- und Abwehrstörungen vorliegen. Außerdem leiden viele Diabetiker unter dem „diabetischen Fuß“, bei dem die Sensibilität in den Füßen verringert ist.

Die typischen Symptome
Gerade im Anfangsstadium ist es schwierig, den Nagelpilz korrekt zu identifizieren. Ein stumpfer und glanzloser Nagel ist ein erstes Indiz. Im Laufe der Zeit wird er immer trüber und undurchsichtiger. Falls Verdacht auf eine Nagelpilzinfektion besteht, sollte das mit einer fachkundigen Person abgeklärt werden. Zur Heilung gibt es freiverkäufliche Mittel wie Fungustan, die sowohl in Apotheken, aber auch online zu finden sind. Hier wirken natürliche Wirkstoffe wie Rizinusöl, Nelkenöl, Urea, Rosenwasser und D-Panthenol zusammen, um dem Nagel seine natürliche Erscheinung wieder zu geben.

Ohne Behandlung bilden sich auf dem Nagel Verfärbungen. Diese reichen von gelblich bis grau-bräunlich und haben manchmal eine fleckenartige Struktur, bilden manchmal aber auch Streifen. Auch der Verlauf der Verfärbungen ist ein Hinweis auf einen Nagelpilz: Er beginnt an der Nagelaußenseite und arbeitet sich dann weiter zur Mitte des Nagels vor. Weitere Symptome sind verdickte sowie unebene Nagelplatten. In der Folge bröckeln die Nagelränder ab und schließlich kann sich der ganze Nagel vom Nagelbett lösen.

Im späteren Stadium verspürt der Erkrankte auch Druck- oder Berührungsschmerz am betroffenen Nagel. Symptome, die andere Bereiche als den betroffenen Nagel betreffen, gibt es nicht. Deshalb ist es wichtig, genau auf das Aussehen und die Beschaffenheit der eigenen Nägel zu achten.

Die richtige Behandlung
Wenn der Verdacht auf Nagelpilz besteht, sollte generell ein Arzt aufgesucht werden. Nur er kann eine gesicherte Diagnose stellen und den auslösenden Pilz genau benennen. Und dies ist notwendig, um eine speziell auf den Auslöser abgestimmte Behandlung beginnen zu können. Der richtige Ansprechpartner ist in der Regel der Hautarzt, doch auch eine medizinische Fußpflege kann feststellen, ob es sich um Nagelpilzbefall handelt. Verschiedene Behandlungsansätze sind dann möglich:

  • Nagellacke oder Sprays mit medizinischer Wirkung: Dabei dringt der Wirkstoff tief in den Nagel ein und entfaltet dort seine Wirkung. Je nach Produkt muss die Anwendung täglich oder lediglich ein Mal pro Woche erfolgen.
  • Medikamente: Bei einer fortgeschrittenen Infektion mit Nagelpilz gibt es verschiedene Tabletten oder Kapseln, die der Patient einnimmt, um eine Infektion des nachwachsenden Nagels zu verhindern.
  • Lasertechnologie: Gepulste Laser strahlen in die befallenen Nägel und deaktivieren die Pilzkulturen, die sich angesiedelt haben. Der Nagel bleibt dabei erhalten.
  • Hausmittel: Einige Hausmittel, wie Essig, Knoblauch oder Teebaumöl, sollen im Kampf gegen den Nagelpilz Wunder bewirken. Dennoch ist es ratsam, eine medizinische Fachmeinung einzuholen.
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