Der Jahreswechsel fordert vom Backoffice höchste Präzision bei der Koordination von Fristen, Bevorratungen und auslaufenden Konditionen. Durch eine vorausschauende Lagerplanung lassen sich drohende Preiserhöhungen effektiv abfedern und die Lieferfähigkeit für das kommende Geschäftsjahr sichern. Gleichzeitig müssen bereits im Januar die Weichen für saisonale Schwerpunkte gestellt werden.
Der Jahreswechsel stellt das Backoffice vor besondere planerische Herausforderungen. Nicht nur, dass zum Start in das Jahr 2026 knapp 550 Arzneimittel beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als nicht lieferbar gemeldet sind. Darüber hinaus gilt es die Bevorratung, Preiserhöhungen und Jahresvereinbarungen zu überprüfen:
Bereits kurz nach dem Jahreswechsel beginnt die Planung für die nächste Saison: Ab Mitte Februar oder März stehen beispielsweise die Grippeimpfstoffbestellungen an. Hierfür werden bereits Ende Januar die entsprechenden Bestellformulare für die Praxen vorbereitet.
Auf Basis dieser Unterlagen erfolgt die verbindliche Bestellung der Impfstoffe, um eine lückenlose Versorgung für den nächsten Winter sicherzustellen.
In dieser Folge unserer Videoreihe geht es um Prozess-Optimierung: Wie lassen sich Bestellprozesse in Apotheken effizienter gestalten – wirtschaftlich, praxistauglich und softwaregestützt? Mit dieser Frage beschäftigt sich PKA Anja Löst.
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Transkripte der 5-teiligen Videoreihe
Teil 1 “Handelsspannenausgleich”
Teil 2 “Bestellprozesse”
Teil 3 "Bestellungen bündeln"
Teil 4 “Wirtschaftlich bestellen”
Teil 5 “Kommunikation am HV”

