Apothekenhonorar

Verband: Resolution gegen 8,35 Euro

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Berlin -

Der Landesapothekerverband aus Rheinland-Pfalz wehrt sich gegen die geplante Anpassung des Fixhonorars um 25 Cent: „Die Apotheker in Rheinland-Pfalz fühlen sich von der Politik vorgeführt“, teilt der Verband mit. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde daher eine Resolution verabschiedet, in der sich die Apotheker für eine höhere Anpassung aussprechen.

 

Mit der Resolution solle die Politik aufgefordert werden, die „berechtigten Forderungen der Apotheker anzuerkennen und das Packungshonorar heraufzusetzen“. Die vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgeschlagenen 25 Cent berücksichtigten in keiner Weise den gestiegenen Verwaltungsaufwand in den Apotheken, allein zur Umsetzung der Rabattverträge.

Der Apothekerverband bezeichnete die Anpassung daher als „Kleckerbetrag“, mit dem man den Angestellten keinen der Inflationsrate angemessenen Lohnausgleich ermöglichen könne.

Verbandspräsident Theo Hasse forderte die Landespolitik zudem auf, auf Bundesebene für eine pauschale Bezahlung des Nacht- und Notdienstes zu werben. „Bereits im ersten Halbjahr dieses Jahres mussten neun Apotheken schließen, ohne dass es eine einzige Neueröffnung gab. Das sagt doch schon vieles darüber aus, wie es um die wirtschaftliche Lage bestellt ist“, so Hasse.

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