Bundespräsidentenwahl

Schlappe für Wulff

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Noch gibt es keinen neuen Bundespräsidenten: Im ersten Wahlgang hat der Favorit der Bundesregierung, der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), nur 600 von 623 notwendigen Stimmen erhalten. Aus der schwarz-gelben Koalition fehlten Wulff sogar 44 Stimmen.

Für den Kandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, stimmten 499 Mitglieder der Bundesversammlung. Damit votierten mindestens 35 Wahlmänner und -frauen außerhalb des rot-grünen Lagers für den DDR-Bürgerrechtler. Auf Luc Jochimsen von den Linken entfielen 126 Stimmen.

Im jetzt anstehenden zweiten Wahlgang ist ebenfalls eine absolute Mehrheit notwendig. Erst in der dritten Runde reicht eine relative Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

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