Präventionsberatung

Kassen gegen Extra-Honorar für Ärzte

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Die Krankenkassen haben sich gegen Überlegungen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) gewandt, Ärzte für Präventionsberatung ihrer Patienten extra zu honorieren. „Mit einem durchschnittlichen Brutto-Einkommen von über 160.000 Euro gehören niedergelassene Ärzte bereits heute zu den Spitzenverdienern in diesem Land. Da braucht es keine Konzepte, wie sie noch mehr verdienen können“, sagte ein Sprecher des GKV-Spitzenverbandes.

„Sollen wir die Ärzte in Zukunft etwa dafür bezahlen, dass sie gesunden Leuten Tipps geben, wie sie gesund bleiben? Wir wollen, dass Ärzte sich um kranke Menschen kümmern und diesen helfen“, so der Sprecher. Wo Gesundheitsberatung medizinisch notwendig sei, etwa bei Diabetikern oder Krebskranken, sei dies bereits heute selbstverständlicher Teil der ärztlichen Leistung und der ärztlichen Vergütung. Zusätzliches Honorar für allgemeine Gesundheitsberatungen lehnten die Kassen ab, sagte der Sprecher.

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