Arzneimittelausgaben

Glaeske fordert Generikaquote

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Der Bremer Gesundheitsökonom Professor Dr. Gerd Glaeske spricht sich für die Einführung einer verpflichtenden Generikaquote aus. Sie sollte bei 85 Prozent oder besser 90 Prozent liegen, sagte Glaeske bei der Vorstellung Arzneimittel-Reports der Barmer GEK. Auch Me-too-Präparate sollten dabei berücksichtigt werden. Die Anhebung der Quote von derzeit 81auf 85 Prozent bringe 400 Millionen Euro, rechnete Glaeske vor.

Der Branchenverband Pro Generika begrüßte die Forderung, greift sie doch eine Forderung des Verbandes auf. „Einzig und allein Generika tragen dazu bei, die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen zu stabilisieren“, sagte Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt.

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