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EU investiert in EHEC-Forschung

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Die EU zieht weitere Konsequenzen aus der EHEC-Krise: Die EU-Kommission teilte mit, dass 2,1 Millionen Euro aus bestehenden EU-Töpfen zusätzlich in die Erforschung des aggressiven Erregers investiert werden sollen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus mehreren europäischen Ländern soll herausfinden, wie sich EHEC und ähnliche Keime besser bekämpfen lassen, um so weitere Epidemien verhindern zu können.

Insgesamt ist das neue Forschungsprogramm unter dem Namen „Antigone“ mit 12 Millionen Euro ausgestattet und soll auch weitere Krankheitserreger erforschen. Im Herbst soll es seine Arbeit aufnehmen. Aus Deutschland sind ersten Planungen zufolge die Max-Planck-Gesellschaft, die Universitäten Marburg, Bonn und Münster sowie das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit beteiligt.

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