Arzneimittelmissbrauch

Doping beschäftigt Staatsanwälte

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Die designierte grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg will den Kampf gegen Doping forcieren. So will sie sich in der Sportminister-Konferenz unter anderem dafür einsetzen, dass die Nationale Anti-Doping- Agentur (NADA) von den Ländern „angemessen finanziell unterstützt“ wird. Außerdem will man in Stuttgart „zusammen mit der Wissenschaft und dem Sport eine Konzeption für Dopingprävention im Breitensport zu erarbeiten“. Zudem sei geplant, eine Staatsanwaltschaft einzurichten, die sich mit dem Schwerpunkt Doping beschäftigen soll.

„Dieser Schritt hilft, den Anti-Doping-Kampf in Deutschland weiter voranzubringen. Wir brauchen Staatsanwälte, die sich des Themas annehmen und die Möglichkeiten des verschärften Arzneimittelgesetzes konsequent nutzen“, erklärte der Chef des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (DOSB), Dr. Thomas Bach. Bislang gibt es eine solche Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft nur in Bayern.

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