Substitutionsbehandlung

BMG will Diamorphin-Abgabe steigern

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Die staatliche Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige soll nach dem Willen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) ausgeweitet werden. „Die Bundesregierung würde es begrüßen, wenn es für die Zielgruppe der diamorphingestützten Substitutionsbehandlung weitere Standorte in Deutschland gäbe“, heißt es in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen.

Seit 2002 erhalten Abhängige, bei denen andere Therapien erfolglos waren, in sieben deutschen Städten (Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main, Hannover, Bonn und Karlsruhe) den synthetischen Ersatzstoff Diamorphin auf Rezept. Der Bundestag hatte diese sieben Modellprojekte im Mai 2009 gegen die Stimmen von CDU und CSU auf eine gesetzliche Grundlage gestellt. Neue Standorte seien bisher nicht dazugekommen, heißt es in der Drucksache aus dem BMG.

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