Antiarrhymtika

Merck will kein orales Brinavess

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Der US-Pharmakonzern Merck will nicht länger in die Entwicklung einer oralen Applikationsform des Antiarrhymtikums Brinavess (Vernakalant) investieren. Begründet wurde die Entscheidung mit dem regulatorischen Umfeld und dem noch notwendigen Zeitaufwand. Die Infusionslösung ist seit September 2010 zugelassen zur raschen Konversion eines kürzlich aufgetretenen Vorhofflimmerns in den Sinusrhythmus bei erwachsenen Patienten. Die maximale Zeitspanne liegt bei Patienten ohne vorherigen chirurgischen Eingriff am Herzen bei sieben Tagen, nach einem chirurgischen Eingriff bei drei Tagen.

Die orale Version sollte als Langzeittherapie zur Prävention von Vorhofflimmern eingesetzt werden. Der Entwicklungspartner von Merck, die kanadische Firma Cardiome, zeigte sich sehr enttäuscht über das vorzeitige Aus.

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