Die Versorgung mit wichtigen Medikamenten für den Herbst und Winter ist Abda-Präsident Thomas Preis vorerst gesichert. „Gerade bei den saisonalen Arzneimitteln wie Grippemitteln, Fiebersäften und Antibiotika können wir Apotheken Entwarnung geben“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Preis verwies auf die Möglichkeit zum Tausch: „Wir sehen keine Gefahr, dass wir in diesem Jahr noch Engpässe bei Antibiotika bekommen. Selbst wenn einzelne Antibiotika knapp sind, gibt es Alternativen.“
Dennoch gebe es keinen Grund zur Entwarnung bei der Arzneimittelversorgung. „Wir haben aber grundsätzlich nach wie vor über 500 Lieferengpässe, die die Apotheken sehr viel Zeit kosten“, sagte Preis. „Es ist wichtig, dass wir bei diesen Engpässen von unnötiger Bürokratie gegenüber den Krankenkassen entlastet werden. Es kostet uns schon jetzt sehr viel Zeit, die wir für die Versorgung von Patienten brauchen und nicht, um Papiere und Dokumente auszufüllen.“
Preis rief die Öffentlichkeit dazu auf, vor dem Winter die Hausapotheke zu kontrollieren und wichtige Medikamente auf Haltbarkeit zu prüfen.
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