Nebenwirkungen

Höheres Frakturrisiko bei PPIs

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In den USA sollen die Packungsbeilagen von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) wegen eines eventuellen erhöhten Frakturrisikos aktualisiert werden. Nach Angaben der Zulassungsbehörde FDA soll es in Zukunft sowohl bei verschreibungspflichtigen als auch bei OTC-Präparaten einen Hinweis geben, dass unter der Therapie mit den Säureblockern das Risikio für Brüche am Handgelenk, an der Hüfte oder an der Wirbelsäule erhöht sein kann.

Bei der Auswertung von sieben epidemiologischen Studien hatte die FDA insbesondere bei älteren Patienten und solchen, die Protonenpumpenhemmer in einer hohen Dosis oder länger als ein Jahr einnehmen, ein erhöhtes Frakturrisiko festgestellt.

Ob das Risiko tatsächlich durch die Arzneimittel erhöht werde, sei bislang noch nicht vollständig geklärt, so die Behörde. Es fehlten Daten zum familiären Osteoporoserisiko der Probanden, zu Rauch- und Ernährungsgewohnheiten, Körpergewicht sowie der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und verschreibungsfreien Medikamenten.

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