USA

„Boxed Warning“ für Botox

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Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Hersteller von Medikamenten mit Botulinumtoxin dazu verpflichtet, künftig durch eine „Boxed Warning“ stärker auf die Risiken ihrer Präparate hinzuweisen. Auslöser waren Berichte über unerwünschte Nebenwirkungen nach der Applikation, die denen einer Vergiftung mit dem Nervengift ähnelten.

Symptome wie Sprach- und Schluckstörungen, Muskelschwäche und Doppeltsehen seien insbesondere bei Kindern mit Poliomyelitis beobachtet worden, die Botox gegen spastische Lähmungen gespritzt bekommen hatten. Für diese Indikation ist das Nervengift in den USA allerdings nicht zugelassen. Auch bei Erwachsenen ist es den Angaben zufolge in mehreren Fällen zu unerwünschten Wirkungen gekommen.

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