Berufskarriere

Wissenschaftler bekommen später Kinder

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Nach dem Ende des Studiums bekommen Mediziner und Angehörige sozialer Berufe laut einer Studie am schnellsten Kinder. Juristen und Forscher lassen sich hingegen mit dem Nachwuchs Zeit. Das hat eine Umfrage des HIS-Instituts für Hochschulforschung in Hannover ergeben.

Bei den Absolventen der Fächer Medizin, Psychologie, Pädagogik und Sozialwesen werde jeder zweite bereits in den ersten fünf Jahren nach dem Studium Mutter oder Vater. Am schnellsten gehe die Familiengründung bei männlichen Medizinern. „Vermutlich leben sie häufiger als andere in traditionellen Beziehungen, in denen die Partnerinnen sich ums Kind kümmern“, sagte die für die Umfrage zuständige Wissenschaftlerin Gesche Brandt.

Für die Studie wurden 5500 Absolventen des Jahrgangs 1997 befragt. Insgesamt hatten 60 Prozent der Akademiker und Akademikerinnen zehn Jahre nach ihrem Abschluss Kinder. 40 Prozent der kinderlosen Frauen gaben an, dass eine hohe Beanspruchung durch den Beruf eine entscheidende Ursache für den Verzicht gewesen sei.

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