Aufklärungskampagne

Schmidt wirbt für Blutspende

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Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat junge Menschen in Deutschland zum Blutspenden aufgerufen. „Damit es in Zukunft nicht zu Engpässen kommt, ist das Engagement vor allem junger Erwachsener wichtig“, sagte Schmidt. Zum Start einer bundesweiten Nachwuchs-Werbekampagne ging sie als Spenderin mit gutem Beispiel voran. „Es tut nicht weh, es macht nicht krank, und es kann Leben retten“, sagte die Ministerin.

Nach Einschätzungen von Experten kommen von den zwei Millionen regelmäßigen Spendern in den nächsten Jahren viele altersbedingt nicht mehr infrage. Deshalb müsse man um Nachwuchs werben, stellte die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) fest.

In Deutschland werden den Angaben zufolge täglich 15.000 Blutspenden für Schwerkranke, Unfallopfer und Operationen gebraucht. Spenden könnten Menschen zwischen 18 und 68 Jahren, Erstspender bis 60 Jahre.

Jeder zweite Jugendliche könne sich zwar vorstellen, Blut zu spenden. Aber schlecht informiert und mit „vagen Vorbehalten“ im Hinterkopf machten dann doch viele nicht den letzten Schritt. Der Anteil an jungen Leuten betrage bis zu 40 Prozent, sei aber regional sehr unterschiedlich, sagte eine BZgA-Sprecherin.

Die Kampagne „Einfach Leben retten. Spende Blut!“ soll über die Blutspendedienste mehr Menschen ab 18 Jahren als Spender gewinnen. Mit harten Fakten und flotten Sprüchen - „Mein erstes Mal, aber die zweite Chance für andere“ - will die BZgA junge Menschen in Unis, Schulen, Fitnessstudios, Kinos oder Discos erreichen.

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