Betäubungsmittel

Kind stirbt an Opiatvergiftung

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Eine Zehnjährige ist in einer Konstanzer Klinik offenbar an einer Opiatvergiftung gestorben. Bisher sei unklar, wie es dazu kommen konnte, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Das Kind sei am 11. August „in schlechtem Zustand“ ins Krankenhaus gebracht worden. Es starb am nächsten Tag. Laut Obduktion spreche viel dafür, dass das Kind an Opiaten gestorben sei. Im Krankenhaus seien jedoch opiathaltige Medikamente nicht verabreicht worden.

Die Polizei ermittelt nun im Umfeld des Mädchens wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, wie ein Sprecher bestätigte. Nach einem Bericht des „Südkurier“ soll das Mädchen die Nacht zuvor bei einer Freundin verbracht haben. Opiate sind stark wirkende Schmerz-und Betäubungsmittel.

Ein toxikologisches Gutachten des Rechtsmedizinischen Institutes in Freiburg soll außerdem Klarheit über die genaue Todesursache bringen. Dem Oberstaatsanwalt zufolge wird dies einige Wochen dauern. „Wir stehen erst am Anfang der Ermittlungen.“ Das Klinikum Konstanz wollte sich zu dem Fall nicht äußern.

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