Bayern, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Grippewelle ebbt ab

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München/Halle -

Die Grippewelle in Bayern verliert spürbar an Dynamik: Die Zahl der Influenza-Fälle ist im Februar um fast zwei Drittel gesunken. Auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen sinkt die Zahl der Grippefälle deutlich.

Die diesjährige Grippewelle flacht in Bayern deutlich ab. Die neu gemeldeten Influenza-Fallzahlen lagen in der vergangenen Woche rund 31 Prozent unter denen der Vorwoche, wie das Gesundheitsministerium in München mitteilte. Im Laufe des Februars gingen die Zahlen gar um rund zwei Drittel zurück: Registrierte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in der letzten Februarwoche 1127 neue Grippefälle, so waren es in der ersten Februarwoche noch 3293 Fälle gewesen.

Gerlach mahnt zur Vorsicht

Trotzdem sensibilisierte Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) dafür, dass die Grippewelle noch nicht ausgestanden sei. „Es ist deshalb weiterhin wichtig, sich und andere möglichst vor Ansteckungen zu schützen.“ Vor allem bei Älteren und Menschen mit chronischen Erkrankungen könnten Grippe-Erkrankungen zu Komplikationen führen.

Üblicherweise beginnt die Grippezeit in der 40. Kalenderwoche, also Ende September/Anfang Oktober. Seither wurden in dieser Saison in Bayern 43.379 Influenza-Fälle registriert. Das sind 17.369 Fälle weniger als im gleichen Zeitraum der Vorsaison und entspricht einem Rückgang von knapp 29 Prozent, wie aus den Daten des Landesamtes hervorgeht. Der bisherige Höhepunkt der diesjährigen Welle war in der zweiten Januarwoche mit 4389 Erkrankten.

Sachsen-Anhalt und Thüringen

Die Influenzawelle in Sachsen-Anhalt geht nach Zahlen des Landesamts für Verbraucherschutz deutlich zurück. Gleichzeitig nehme die Zahl der Atemwegserkrankungen durch RSV weiterhin zu. Während in der siebten Kalenderwoche noch rund knapp 1900 Influenzafälle gemeldet wurden, waren es in der neunten Kalenderwoche dieses Jahres etwas mehr als 1100 Fälle.

Auch im benachbarten Thüringen hatte sich die Grippe-Situation zuletzt deutlich entspannt. Der seit Mitte Februar anhaltende Rückgang der Zahl der Erkrankungen setzte sich auch dort weiter fort.

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