Tschechien

Festnahmen nach Pansch-Skandal

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Im Skandal um gepanschten Alkohol in Tschechien hat es erste Festnahmen gegeben. Im Osten des Landes seien neun Verdächtige inhaftiert worden, bestätigte Polizeipräsident Martin Cervicek. Bei einer Razzia im südmährischen Zlin stellten die Beamten rund 500 Wodka-, Rum- und Obstbrandflaschen mit gefälschten Marken-Etiketten sicher.

In Proben wurde ein hoher Gehalt des hochgiftigen Methanols festgestellt. Die Abbauprodukte von Methanol können zu Vergiftungserscheinungen bis hin zur Erblindung und zum Tod führen. Gesundheitsminister Leos Heger gab nach einer Sitzung des Krisenstabs in Prag keine Entwarnung. Es herrsche weiter Unklarheit über die Hintermänner und die genauen Verteilerkanäle der gefährlichen Alkoholgetränke.

Das Verkaufsverbot für Hochprozentiges an Kiosken und Straßenständen bleibe in Kraft.

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