Virusinfektion

Dengue-Epidemie in Argentinien

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Argentinien wird von der schlimmsten Dengue-Fieber-Epidemie seit 2004 heimgesucht. Bislang meldeten die Gesundheitsbehörden etwa 7700 bestätigte Fälle. Neun Menschen starben seit Ende März an der Infektionskrankheit, die von der Stechmücke „Aedes aegypti“ übertragen wird. Die Dunkelziffer der Infizierungsfälle wird deutlich höher geschätzt, auf bis zu 14.000 landesweit. 2004 galt bislang mit 1522 Fällen als schlimmstes Dengue-Fieber-Jahr in Argentinien.

Die Zeitung „La Nacion“ rechnete anhand der Daten vor, dass sich in den vergangenen Tagen alle zwei Minuten ein Menschen in Argentinien mit dem Erreger infizierte. Dengue-Fieber gilt als die häufigste von Mücken übertragene Virus-Infektion weltweit. Einen Impfstoff gibt es nicht. Die Krankheit ist in den Tropen und Subtropen verbreitet. Die Symptome sind wie bei einer schweren Grippeerkrankung.

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