Krankenstand

BKK: Psychische Erkrankungen nehmen zu

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Im vergangenen Jahr waren Arbeitnehmer im Durchschnitt 16 Tage lang krankgeschrieben. Das entspricht einem Krankenstand von 4,4 Prozent. Die Zahl der Krankentage bei den psychisch Erkrankten stieg um 8 auf 13,2 Prozent. Im ersten Quartal waren es sogar 12 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies geht aus der Krankenstandsstatistik des BKK Bundesverbandes hervor.

Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Muskel- und Skeletterkrankungen (26,3 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen (14,4 Prozent). An dritter Stelle stehen die psychischen Erkrankungen. Eine Krankschreibung wegen psychischer Leiden dauert aber im Durchschnitt mit 37 Tagen am längsten.

Bei den Männern stieg die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage bei psychischen Erkrankungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent an, bei den Frauen waren es 18 Prozent. Der BKK-Verband hat für das vergangene Jahr die Daten von etwa 1,5 Millionen Versicherten erfasst und analysiert.

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