Arzneimittelskandal

Studie: Contergan-Opfer unterversorgt

, Uhr

Contergan-Opfer sind nach einer Studie der Universität Heidelberg in vielen Bereichen unterversorgt. Die Wissenschaftler empfehlen unter anderem eine höhere Rente und einen besseren Zugang zu Assistenzleistungen und Hilfsmitteln. Die gesundheitliche Entwicklung vieler Geschädigter stehe an einem Wendepunkt. Eine rasche Verbesserung der Versorgung sei dringend notwendig.

Der Bundesverband Contergan-Geschädigter sieht seine jahrelangen Forderungen bestätigt. Der Bericht zeige, dass es sich um begründete Ansprüche und keine subjektiven Begehrlichkeiten handele, sagte die Verbandsvorsitzende Margit Hudelmaier. Der Verband fordert ein neues Gesetz zur Umsetzung der Ansprüche.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
Langzeitstudie mit 130.000 Probanden
Demenz: Koffein bremst kognitiven Verfall
Kontrolle durchs BfArM nicht zielführend
Warken: „Anforderungen an Versand bereits festgelegt“

APOTHEKE ADHOC Debatte