Arzneimittel in der Pipeline

„Wollen Kunden in die Apotheke bringen“

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Berlin -

Mit der Botschaft „Aus der Apotheke der Natur“ geht Weleda in die Bewerbung der Pharma-Sparte. Der schweizerische Naturkosmetik- und Arzneimittelhersteller zielt damit bewusst auf kein spezielles Produkt ab. „Wir möchten den ganzen Pharma-Bereich nach vorne bringen. Denn wir haben eine Bekanntheitslücke: Duschgel von Weleda kennt jeder, Augentropfen nicht. Dabei sind wir mit unseren Produkten aktueller denn je, weil sich viele Menschen eine integrative Medizin wünschen, die konventionelle Therapien und Arzneimittel aus der Natur verbindet“, sagt Dr. Stefanie Haefele, Co-Chief Pharma Officer.

Seit Oktober läuft digital die neue Dachkampagne „Weleda. Aus der Apotheke der Natur“ mit erstem Fokus für die drei Marken Amara, Visiodoron und Neurodoron. Nach der Modernisierung der Naturkosmetik-Sparte richtet der Hersteller nun seinen Fokus auf sein OTC-Geschäft.

TV-Spot noch nicht geplant

Im Zentrum der Spots, die zunächst online ausgespielt werden, steht die Apotheke. „Das ist für mich extrem wichtig. Es ist der Ort der Empfehlung und der kompetenten Beratung“, sagt Haefele. Deshalb vertreibe Weleda seine Arzneimittel ausschließlich über Apotheken. Gleichzeitig seien Kundinnen und Kunden heute überall unterwegs, vor Ort wie online. „Wir müssen noch konsumentenorientierter arbeiten und zuhören: Was brauchen die Menschen wirklich?“, betont Haefele.

Ein Ziel sei es, Apotheken sowie Patientinnen und Patienten emotional zu bewegen. „Wir wollen einen einheitlichen Markenauftritt und bauen die Zusammenarbeit mit den Apotheken gezielt aus.“ Gerade erst sei ein Außendienst-Training abgeschlossen worden. „Wir wollen Kunden in die Apotheke bringen“, sagt Haefele.

Auge, Stress und Verdauung

Der OTC-Markt ist umkämpft und bei dem Hersteller weiß man um die Mitbewerber. „Im Markt für Augenmittel stehen wir gut da und wachsen über dem Markt. Dort empfehlen uns bereits viele Apothekenteams.“ Das Feld „Stress“ sei dagegen noch ausbaufähig. „Hier sind wir noch zu wenig sichtbar.“

Besonders großes Potenzial gebe es im Bereich „Verdauung“. Weleda will die Amara-Tropfen in den Fokus rücken. „Wir setzen hier gezielt auf die Unterstützung der Apothekenteams. Die Tropfen gibt es seit 100 Jahren, das ist ein starkes Argument im Beratungsgespräch." Perspektivisch plant Weleda zudem neue Produkte: Nahrungsergänzungsmittel in der Kategorie „Innere Schönheit“ sowie weitere Arzneimittel.

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