Generikakonzerne

Schwacher Dollar hilft Mylan

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Der US-Generikakonzern Mylan hat im vergangenen Jahr vom schwachen Dollar profitiert: Die Umsätze kletterten um 12,5 Prozent auf 6,1 Milliarden US-Dollar (rund 4,6 Milliarden Euro). Den größten Teil steuerte mit 2,9 Milliarden Dollar das Nordamerika-Geschäft bei. In Europa musste der Konzern dagegen erneut Umsatzrückgänge verzeichnen. Mylan macht hierfür vor allem die ungünstige Preisbildung verantwortlich.

Im Großraum Europa, Naher Osten und Afrika fielen die Umsätze um 5,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. In Asien gab es dagegen mit 1,2 Milliarden Dollar Umsatzsteigerungen von 15 Prozent – hierzu trugen etwa HIV-Präparate bei.

Auf den Bereich „Specialty“ entfielen 547,4 Millionen Euro (plus 29,5 Prozent). Zuwächse gab es vor allem beim Autoinjektor EpiPen und beim bronchienerweiternden Sympathomimetikum Perforomist (Formoterol), die von der Tochterfirma Dey vermarktet werden. Insgesamt blieben Mylan unter dem Strich 538 Millionen Dollar, 35,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

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