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Schlecker will Villa auslösen

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Im Zusammenhang mit der Schlecker-Pleite wurde viel über die Verschiebung von Vermögenswerten innerhalb der Familie diskutiert. Die Familie hat nach Angaben der Stuttgarter Nachrichten Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz jetzt einen Vergleich angeboten: Die Summe liegt demnach zwischen fünf und zehn Millionen Euro, das ist laut Bericht ungefähr auch der Betrag, den Geiwitz theoretisch einfordern kann.

Geiwitz hatte im Zuge der Insolvenz eine Offenlegung aller Geschenke und Zahlungen über 100.000 Euro aus den vergangenen fünf bis zehn Jahren gefordert. Zudem mahnte er Geldgeschenke wie einen finanziellen Beitrag zur Renovierung der Wohnung von Sohn Lars Schlecker, eine Rückzahlung an die Firma seiner Kinder und die Übertragung der Ehinger Villa an seine Frau Christa Schlecker an.

Insgesamt belaufen sich die Forderungen der Gläubiger auf 750 Millionen Euro. Den Wert des 12.000 Quadratmeter großen Anwesens der Familie schätzt ein Gutachter auf zwischen zwei und drei Millionen Euro. Sollte die Familie das Grundstück aus der Insolvenzmasse zurück kaufen wollen, müsste sie diesen Betrag zahlen. Will Geiwitz auf den Vergleichsvorschlag der Familie nicht eingehen, kann er Klage erheben.

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