Drogerieketten

Grüne: Hilfe für Schlecker-Opfer

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Auch die Grünen zeigen sich solidarisch mit den Beschäftigten der insolventen Drogeriekette Schlecker. Allerdings fordert die Ökopartei keine Staatshilfen für den Konzern, sondern Hilfsmaßnahmen für die Mitarbeiter: „Die Einrichtung von Transfergesellschaften muss nun sichergestellt werden“, sagte Brigitte Pothmer, Grünen-Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik. Die Übergangsgesellschaften müssten für die Opfer der Schlecker-Insolvenz attraktive und zukunftsgerichtete Angebote machen.

Die Schlecker-Insolvenzverwaltung hatte zuvor bekannt gegeben, 2500 Filialen der Drogeriekette schließen zu wollen und die Mitarbeiter zu entlassen. „12.000 Schlecker-Beschäftigte, darunter viele Frauen, müssen jetzt die verfehlte Unternehmenspolitik des Firmengründers ausbaden“, sagte Pothmer. Man dürfe die Betroffenen nicht im Regen stehen lassen. „Notwendig sind Investitionen in ihre Qualifizierung, damit sie neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen, auch über den Einzelhandel hinaus.“

Zuvor hatten mehrere Politiker der Linken direkte Staatshilfen für Schlecker gefordert. Auch die SPD-Politiker Nils Schmid und Manuela Schwesig hatten gefordert, die Drogeriekette zu unterstützen.

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