Medizinkonzerne

Fresenius will mehr Kliniken

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Der Medizinkonzern Fresenius plant nach der Übernahme des privaten Klinikbetreibers Damp und des Katholischen Klinikums Duisburg weitere Klinikkäufe. „Wir wollen weiter expandieren und an der Privatisierung teilhaben“, sagte Vorstandschef Ulf Schneider der Wirtschaftswoche. In den ersten Monaten dieses Jahres sind bereits Kliniken mit einem Jahresumsatz von 400 Millionen Euro auf dem Markt.“ Konkrete Übernahmeziele wollte Schneider nicht nennen. „Wir sind keine Kaufmaschine, halten aber die Augen offen.“

Wachstumschancen sieht das Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg auch im Ausland. Vor allem im Bereich Infusionslösungen und künstlicher Ernährung wolle Fresenius in Schwellenländern wie Brasilien, Indien und China um bis zu 17 Prozent im Jahr wachsen, sagte Schneider.

Die eigene Biotech-Sparte stellte der Fresenius-Chef dagegen auf den Prüfstand. Sollte sich das Startup-Geschäft nicht weiter entwickeln, „suchen wir andere Lösungen“, kündigte er an.

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