„Global Apo“

Fleißige stärker belohnen

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Der Obmann der Einkaufsfirma „Global Apo“, Dr. Werner Gajewski, hat gegenüber APOTHEKE ADHOC den Vorwurf des Magazins stern zurückgewiesen, wonach es sich bei der österreichischen Genossenschaft um eine „Tarnfirma“ handelt. Das Unternehmen sei von den österreichischen Behörden als Großhändler mit der Beschränkung auf den Bürobetrieb zugelassen worden. „Wir haben uns immer an die rechtlichen Vorgaben gehalten.“

Als im April 2007 Naturalrabatte verboten wurden, habe man die bestehenden Verträge nachzubessern versucht mit dem Ergebnis, heute gar keinen entsprechenden Vertrag mehr zu besitzen. „Mittlerweile haben wir völlig andere Verträge mit anderen Firmen“, so Gajewski.

Das zugrunde liegende Prinzip dürfte jedoch das gleiche sein: „Der Vorteil des österreichischen Genossenschaftsrechts besteht darin, Erträge an die Genossen nach einem umsatzabhängigen Schlüssel ausschütten zu können“, argumentiert Gajewski. „Fleißige sollen stärker belohnt werden als weniger Fleißige.“

Der Apotheker aus Steinfurt will auch künftig mit „Global Apo“ die europäischen Möglichkeiten nutzen. Derzeit spreche man mit skandinavischen Apothekern über eine Kooperation. „Wir versuchen, als Einkaufs- und Marketinggemeinschaft im Interesse unserer Mitglieder mit international aufgestellten Marktpartnern Geschäfte zu machen.“

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