Generikakonzerne

EU billigt Actavis-Kauf

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Die EU-Kommission hat die Übernahme der Actavis-Gruppe durch den US-Generikakonzern Watson genehmigt. Der Deal war im April vereinbart worden. Die Zustimmung der US-Wettbewerbsbehörde steht noch aus.

4,25 Milliarden Euro zahlt Watson für den weltweit viertgrößten Generikahersteller. Zusammen erwarten die Konzerne einen Gesamtumsatz von 6 Milliarden Euro. Damit würde Watson/Actavis sich auf den dritten Platz vorschieben – hinter Teva und der Novartis-Tochter Sandoz. Die Übernahme soll noch in diesem Quartal abgeschlossen werden.

Der Actavis-Verkauf galt als Befreiungsschlag für die Deutsche Bank: Die hatte 2010 als Hauptgläubiger die Macht bei dem isländischen Konzern übernommen und den Firmensitz in die Schweiz verlegt. Eigentümer des Konzerns blieben allerdings die isländischen Investoren um den Milliardär Björgólfur Thor Björgólfsson – gemeinsam halten sie in Zukunft etwa vier Prozent bei Watson.

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