Apotheken-EDV

Gewinnrückgang bei CompuGroup

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Berlin -

Der auf Arzt- und Apotheken spezialisierte Softwarekonzern CompuGroup Medical (CGM) hat im vergangenen Jahr mehr Umsatz erwirtschaftet, aber weniger verdient: Der Jahresüberschuss sank vorläufigen Zahlen zufolge um rund ein Drittel auf rund 21 Millionen Euro. Die Verkaufserlöse stiegen um 2 Prozent auf rund 460 Millionen Euro.

Auch das operative Ergebnis, also der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, sank um 7 Prozent auf rund 97 Millionen Euro. Damit konnte der Mutterkonzern des Softwarehauses Lauer-Fischer laut eigenen Angaben die im August angepassten Prognosen erfüllen. CompuGroup will genaue Zahlen am 27. März veröffentlichen.

Die positive Geschäftsentwicklung im vierten Quartal geht laut CompuGroup auf die Teilnahme an der Expopharm in Düsseldorf zurück. Noch 2012 hatte die deutsche EDV-Tochter auf einen eigenen Stand bei der Pharmamesse verzichtet. Auch die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen haben sich demnach positiv auf die Bilanz ausgewirkt.

In Deutschland setzt Vorstandschef Frank Gotthard auf den Aufbau der bevorstehenden Telematik-Infrastruktur. Außerdem testet der Konzern in Nordrhein-Westfalen mit Ärzten ein Arzneimittelkonto.

Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatz zwischen 505 und 515 Millionen Euro erwartet. Das operative Ergebnis soll zwischen 100 und 110 Millionen Euro liegen.

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