Pharmakonzerne

Actelion schwingt Rotstift

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Der Schweizer Pharmakonzern Actelion will nach dem Absturz in die Verlustzone Stellen streichen. In Forschung, Entwicklung und Verwaltung sind bis zu 135 der weltweit insgesamt 2500 Arbeitsplätze betroffen. Der überwiegende Teil soll am Hauptsitz in Allschwil wegfallen. Auch die Forschung wird zusammengestrichen.

Grund sind Umsatzeinbußen beim wichtigsten Medikament Tracleer (Bosentan), das zuletzt in Kanada seinen Patentschutz verloren hat. Mit 1,5 Milliarden Franken (1,2 Milliarden Euro) macht das Mittel rund 90 Prozent des Jahresumsatzes aus. Weitere Produkte sind Veletri (Epoprostenol), Ventavis (Iloprost) und Zavesca (Miglustat).

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