USA

Bayer erhält Millionen-Subventionen

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Die US-Städte Berkeley und Oakland (Kalifornien) gewähren dem Pharmakonzern Bayer Steuernachlässe in Höhe von 13 Millionen US-Dollar (rund 8,8 Millionen Euro). Zuvor hatte Bayer damit gedroht, Teile der Produktion des Blutgerinnungsfaktors Kogenate an andere Standorte zu verlagern. Dies berichtet der Verein „Coordination gegen Bayer-Gefahren“ (CBG).

Der rekombinante Blutgerinnungsfaktor VIII wird bislang ausschließlich in Berkeley produziert. Im letzten Jahr betrug der Umsatz mit dem gentechnisch hergestellten Präparat 848 Millionen Euro. Um den Konzern in der Region zu halten, hätten Berkeley und Oakland eine bestehende Gewerbezone erweitert, in der günstigere Steuern und verbilligte Stromtarife gelten, so CBG.

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