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SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG 13.02.2020
SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG

Was geht?

Impfen in der Schwangerschaft

Berlin -

Impfen ist mitunter ein heikles Thema. Impfgegner und Befürworter liefern sich zum Teil heftige Gefechte. Wie sieht es aber mit Impfungen in der Schwangerschaft aus? Fest steht: aus medizinischer Sicht sind einige ausdrücklich empfohlen.

Eine Schwangerschaft kann man nicht immer planen und die wenigsten haben dabei den Impfpass im Blick. Alle zehn Jahre müssen Tetanus und Diphtherie aufgefrischt werden. Was also, wenn der Impfschutz in der Schwangerschaft ausläuft? Und wie sieht es bei der Immunisierung gegen die saisonale Grippe oder Hepatitis-B aus?

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass Impfungen mit Lebendimpfstoffen, zu denen beispielweise Mumps, Masern und Röteln gehören, in der Schwangerschaft tabu sind. Daher empfiehlt es sich, bereits bei bestehendem Kinderwunsch den Impfstatus zu checken und mit dem Arzt Rücksprache zu halten. Totimpfstoffe sind hingegen in der Schwangerschaft erlaubt, vorausgesetzt es besteht auch die Notwendigkeit. Allerdings sollte darauf besser in den ersten 13 Schwangerschaftswochen verzichtet werden. Der Arzt sollte das Nutzen-Risiko-Verhältnis in der Frühschwangerschaft kritisch abwägen.

Was spricht für eine Impfung in der Schwangerschaft?

Die Impfempfehlungen für Schwangere berücksichtigen den sogenannten Nestschutz, der dem Kind in den ersten Monaten nach der Geburt eine gewisse Immunität verleiht. Diesen erlangt das Kind im Mutterleib über die mütterlichen Antikörper, sofern diese geimpft wurde oder die Erkrankung durchgemacht hat.

Diese Impfungen sind erlaubt

Grippe: Laut Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollten sich gesunde Schwangere ab dem zweiten Trimenon gegen die saisonale Grippe impfen lassen. In Einzelfällen wie bei bestimmten Grunderkrankungen wird die Schutzimpfung bereits im ersten Trimenon empfohlen.

Tetanus und Diphtherie sollten als Kombination mit Keuchhusten verabreicht werden. Um das Neugeborene vor Keuchhusten zu schützen, wird eine Dreifach- beziehungsweise Vierfachimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Polio im letzten Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Denn die Mutter ist die häufigste Infektionsquelle für Keuchhusten.

Hepatitis A: Die Impfung ist zwar erlaubt, aber sollte nur erfolgen, wenn auch Bedarf besteht. Beispielsweise wenn die Schwangere auf Reisen geht und dadurch ein erhöhtes Risiko besteht. Auch Hepatitis B darf in der Schwangerschaft geimpft werden, wenn noch kein Schutz vorhanden ist.

Kinderlähmung gilt zwar als unbedenklich, allerdings sollte die Impfung nur aufgefrischt oder zum ersten Mal verabreicht werden, wenn auch ein wirkliches Risiko besteht.

Reiseimpfungen wie Typhus oder Japanische Enzephalitis sollten ebenfalls nur verabreicht werden, wenn es wirklich nötig ist und sich eine Reise in ein gefährdetes Gebiet nicht umgehen lässt.

Diese Impfungen sind tabu

Gegen Masern, Mumps, Röteln, Gelbfieber, Windpocken oder Cholera darf nicht in der Schwangerschaft geimpft werden.

Schwangere sollten ohnehin darauf achten ihre Abwehrkräfte zu stärken, um Ansteckungen von Infektionskrankheiten zu vermeiden. Das Immunsystem stärken kann Vitamin D, denn das Sonnenvitamin wird für die Entwicklung der T-Zellen benötigt, die an der Infektabwehr beteiligt sind. Auch Folsäure und Vitamin B-12 können das Immunsystem unterstützen. Vereint sind die Substanzen in den Folio®-Produkten, die speziell für Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Stillende entwickelt wurden. Folio®forte (Phase 1, SteriPharm) mit 800 µg Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin D3 sowie mit oder ohne Jod ist ideal für Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis zum Ende der Stillzeit wird auf Folio® (Phase 2) mit 400 μg Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin D3 mit oder ohne Jod umgestellt.

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