G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
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Bei Erkältungskombinationen auf kompatible Kinetik achten!

Paracetamol und Phenylephrin sind pharmakologisch sinnvoll

Hohenlockstedt -

Wenn Kunden mit typischen ersten Erkältungszeichen in der Offizin um Rat fragen, können Kombinations-Präparate schnelle Erleichterung bringen und die Compliance fördern. Beim Griff in die Sichtwahl, darf allerdings die Kinetik nicht aus dem Blick geraten: Nur wenige Einzelwirkstoffe weisen ähnliche Halbwertszeiten auf und sind damit auch pharmakologisch kompatibel. Sinn macht die Kombination von Paracetamol und Phenylephrin (GeloProsed®).

Schnupfen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen: Zu Beginn eines grippalen Infekts leiden Erkältungs-Patienten häufig unter einer Fülle verschiedener Beschwerden. Hier haben Fixkombinationen von schmerz- und fiebersenkenden mit abschwellenden Wirkstoffen durchaus ihre Berechtigung.

Ähnliche Kinetik entscheidend für Einnahmeintervall
Aus pharmakologischer Sicht sind solche Kombinationen jedoch nur dann eine Empfehlung wert, wenn die Einzelkomponenten über eine ähnliche Kinetik verfügen: Variieren deren Halbwertszeiten, lässt sich kein geeignetes Einnahmeintervall finden. Nicht selten wird der Wirkstoff mit der langen Halbwertszeit unterdosiert, um eine Überdosierung durch Kumulation zu vermeiden – und der erwünschte therapeutische Effekt bleibt aus.

Grafik: Verlauf der Plasmakonzentrationen relativ zum maximalen Plasmaspiegel nach der ersten Dosis im Tagesverlauf. Dargestellt ist eine Simulation (Bateman-Funktion) der Plasmakonzentration mit den Einnahmezeitpunkten 8, 13 und 18 Uhr. Durch die ähnlichen Halbwertszeiten verhalten sich Phenylephrin (t1/2: 2,8h) und Paracetamol (t1/2: 2,5h) annähernd gleich.

Pharmakologisch kompatibel: Paracetamol und Phenylephrin
Als kinetisch kompatibel zu betrachten ist zum Beispiel die Fixkombination von Paracetamol mit Phenylephrin (GeloProsed® Pulver zum Einnehmen): Die HWZ des Schmerz- und Fiebermittels Paracetamol1 liegt bei 1-4 Stunden, die des Dekongestivums Phenylephrin bei 2,1-3,4 Stunden1. Eine weitere Besonderheit dieser Wirkstoffkombination ist, dass keine Beeinträchtigungen der Reaktionsfähigkeit und Fahrtauglichkeit bekannt sind.

 

 

Fazit: Paracetamol mit Phenylephrin verfügen über ähnliche Halbwertszeiten, weshalb sie als pharmakologisch kompatible Fixkombination betrachtet werden dürfen – die bei Kunden mit den typischen ersten Erkältungssymptomen durchaus den Griff in die Sichtwahl wert ist.


1 DrugBank Database: Law, V., et al. (2014). "DrugBank 4.0: shedding new light on drug metabolism." Nucleic Acids Res 42 (Database issue): D 1091-1097


GeloProsed® Pulver zum Einnehmen. Z. Linderung d. Symptome v. Erkältungskrankheiten u. grippalen Infekten, w. Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen u. Fieber, wenn diese m. einer Anschwellung d. Nasenschleimhaut einhergehen. F. Erw., ält. Menschen u. Jugendl. ab 12 Jahren. Zusammens.: 1 Btl. (1.635 mg) enth. 1.000 mg Paracetamol, 12,2 mg Phenylephrinhydrochlorid. Sonst. Bestandt. je Btl.: 20,0 mg Aspartam u. 23,8 mg Natrium sowie Ascorbinsäure, Xylitol, Ethylcellulose, Natriumcarbonat, Weinsäure, Magnesiumcitrat, Magnesiumstearat u. Cassis-Aroma. Gegenanz.: Überempfindlichk. gegen Paracetamol, Phenylephrin od. einen d. sonst. Bestandt., schwere koronare Herzkrankh., Hypertonie od. Phäochromozytom, Hyperthyreose, Patienten, d. m. einem MAO-Hemmer behandelt werden od. b. denen eine Behandl. m. einem MAO-Hemmer v. weniger als 2 Wochen beendet wurde, stark eingeschr. Leberfunktion, Alkoholabusus. Nebenwirk.: Paracetamol: selten: Erkr. d. Blutes u. d. lymphatischen Systems: selten: Störungen der Blutzusammensetzung einschließl. Störungen d. Thrombozyten, Agranulozytose, Leukopenie, Thrombozytopenie, hämolyt. Anämie, Panzytopenie; Erkr. d. Haut u. d. Unterhautzellgewebes: selten: Überempfindlichkeitsreaktionen einschließl. Hautausschlag u. Urtikaria, Pruritus, Schwitzen, Purpura, Angioödem; sehr selten: schwere Hautreaktionen; Erkr. d. Immunsystems: selten: allerg. od. Überempfindlichkeitsreaktionen einschließl. Hautausschlägen, Urtikaria, anaphylaktischer Reaktion u. Bronchospasmus; Leber- u. Gallenerkrankungen: selten: pathologische Leberfunktion (Anstieg d. hepatischen Transaminasen), Leberversagen, Lebernekrose, Ikterus; Erkr. d. Nieren u. Harnwege: sehr selten: interstitielle Nephritis nach längerer Anw. höherer Dosen Paracetamol, sterile Pyurie (trüber Urin); es wurden Einzelf. v. Larynxödem, anaphylaktischem Schock, Anämie, Veränderungen d. Leber u. Hepatitis, Veränderungen d. Nieren (schwerwiegende Niereninsuffizienz, Hämaturie, Anurie), gastrointestinalen Wirkungen u. Schwindel m. unbekannter Häufigkeit gemeldet. Phenylephrin: Erkr. d. Nervensystems: sehr selten: Schlaflosigkeit, Nervosität, Tremor, Angst, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Schwindel u. Kopfschmerzen können auftreten. Herzerkrankungen: selten: Tachykardie, Palpitationen; Gefäßerkrankungen: selten: Blutdruckanstieg; Erkr. d. Gastrointestinaltrakts: Häufig: Anorexie, Übelk. u. Erbrechen; Erkr. d. Immunsystems: selten: allerg. o. Überempfindlichkeitsreaktionen einschließl. Hautausschlag, Urtikaria, anaphylaktischer Reaktion u. Bronchospasmus. Kinder: Es ist davon auszugehen, d. Häufigk., Art u. Schweregrad v. Nebenw. b. Kindern über 16 Jahren denen b. Erw. entsprechen. Enth. Aspartam u. Natriumcarbonat. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, 25551 Hohenlockstedt (3)

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