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Die gefährlichsten und häufigsten Viren 09.01.2018
Die gefährlichsten und häufigsten Viren

Gefährliche Viren

Die gefährlichsten Viren

Berlin -

Vor Viren fürchten sich viele Menschen Tag täglich. Schon das Wort „Virus“ klingt für manche auf eine gewisse Art und Weise unangenehm. Vielleicht, weil wir schon als kleine Kinder darauf getrimmt wurden, uns regelmäßig die Hände zu waschen, weil Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien daran haften könnten. Doch sind Viren wirklich so bedrohlich für die Gesundheit, wie man denkt? Und welcher Virus gehört zu den gefährlichsten?
    
Erkältungsviren
Wenn die Rede von gefährlichen Viren ist, sollte man auch einen Blick auf Erkältungsviren werfen. Nicht unbedingt, weil sie wahnsinnig schlimme Krankheiten auslösen, sondern viel eher, weil es kaum jemanden gibt, der noch nie an Husten, Schnupfen oder Halsweh gelitten hat. Zu einer Ansteckung mit Viren, die eine Erkältung auslösen, kommt es ziemlich häufig.

Vor allem sind es Rhinoviren, die zu einem grippalen Infekt, so wird eine Erkältung auch genannt, führen. Weniger häufig sind Corona-Viren oder Metapneumoviren für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich zu machen.

All diese Viren können in den menschlichen Körper gelangen und dort eine Erkältung auslösen. Doch wie? In vielen Fällen erfolgt eine Übertragung über die Luft von Person zu Person; beispielsweise, wenn jemand hustet. Wenn die kleinen Partikel (Viren) in der Luft nun durch die Nase eingeatmet werden, handelt es sich um eine sogenannte Tröpfcheninfektion. Von einer Schmierinfektion ist dann die Rede, wenn zum Beispiel eine Hand eine Türklinke berührt, auf welcher sich Viren befinden, und diese anschließend mit der Nase oder dem Mund in Kontakt kommt.

Da die Nase eine der Haupteintrittspforten für Erkältungsviren ist, kann man durchaus auf ein Erkältungsspray zurückgreifen, um sich vor Erkältungsviren zu schützen. Einige dieser Sprays für die Nase bilden einen Schutzfilm auf der Schleimhaut. Dadurch ist es für Viren wesentlich schwerer, in den Körper einzudringen.

Marburgvirus – ein besonders gefährlicher
Erkältungsviren sind gefährlich, weil sie sehr oft vorkommen und viele Personen sich mit ihnen anstecken. Es gibt jedoch auch Viren, wie das Marburgvirus, die an sich sehr gefährlich für den Menschen sind.

Das Marburgvirus ist der Auslöser des sogenannten Marburgfiebers. Eine Infektionskrankheit, die in jedem Fall für einen Arzt meldepflichtig ist. Das Virus scheint ursprünglich aus Uganda zu stammen, denn vermutlich, sind dort lebende Meerkatzen für die Übertragung auf den Menschen verantwortlich zu machen.  

In den Körper gelangt der gefährliche Virus meist durch eine Schmierinfektion. Dort beschädigt er Blutgefäße und Immunzellen – besonders deren Auskleidungen. Dies kann unter anderem zu Symptomen wie: Durchfall, Verwirrtheit, Brustschmerzen, Husten oder Erbrechen führen. Am problematischsten ist jedoch, dass das Virus Hämorrhagisches Fieber herbeiführt. Dabei handelt es sich um eine Variante von Fieber, bei der es zu Blutungen kommt, oft in der Lunge oder im Magen-Darm-Trakt.

Das Marburgvirus ist ein so gefährliches, weil es gegen die Erkrankung, die es bewirkt, noch keine effektiven Behandlungsmöglichkeiten gibt. In etwa 23 bis 90 Prozent der Fälle ist es tödlich.  

Ebolavirus
Von dem Ebolavirus haben viele Menschen schon das ein oder andere Mal gehört. Dies liegt vermutlich daran, dass es zu einem der gefährlichsten Viren der Welt zählt. Denn das Ebolafieber (mitunter auch nur Ebola genannt), das es herbeiführt, ist zu 25 bis 90 Prozent tödlich.   

In der Regel haben sich Betroffene über den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Erkrankten wie Blut, Urin oder Samenflüssigkeit mit dem Virus infiziert. Diese können im Übrigen auch von einem bereits toten Menschen oder Wildtier (Flughund oder Menschenaffen) stammen.

Meistens ist Ebola zu Beginn nicht von einer Erkältung zu unterscheiden, aufgrund von Symptomen wie Fieber, Halsschmerzen oder Abgeschlagenheit. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es dann aber meist zu Krankheitszeichen wie zum Beispiel Nierenfunktionsstörungen und inneren und äußeren Blutungen. Auch ein Multiorganversagen ist nicht auszuschließen.

Hier in Europa ist die Wahrscheinlichkeit das gefährliche Virus zu bekommen jedoch geringer. Denn mehrheitlich ist die Krankheit in afrikanischen Ländern wie Guinea, Liberia oder Sierra Leone ausgebrochen.

Verantwortlich für den Inhalt ist Michael Mayer aus Hamburg

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