Generika

KSK setzt auf Bärchen-Ibuprofen

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Mit einer etwas ausgefallenen Schachtel versucht die Firma KSK ihr Ibuprofen-Präparat zu positionieren: Die neue Packung zeigt neben den üblichen Angaben zwei niedliche Teddy-Bärchen. Laut KSK-Chef Peter Krcmar funktioniert das Konzept bislang gut: „Viele Apotheken sind begeistert, wir haben schon eine ganze Reihe von Bestellungen für den Direktbezug - und nicht nur von Bären-Apotheken.“

Die Idee sei einer Mitarbeiterin gekommen, die eine Schwäche für die Tiere hat. „Wir wollten, dass das Produkt positiv besetzt ist“, erklärte Krcmar gegenüber APOTHEKE ADHOC.

KSK hat bereits Erfahrungen mit gestalteten Produkten. Die Packungen der Antiallergika Cetirizin und Loratadin ziert eine Blumenwiese. Nach eigenen Angaben hat KSK mit dieser Strategie einen zweistelligen Marktanteil auf Packungsebene erreicht. Und bislang habe sich erst ein Allergiker beschwert, dass sich seine Symptome beim Anblick der Blumen verschlimmerten, so Krcmar. Beide Präparate vertreibt KSK unter der Marke ADGC (Allgemeiner Deutscher Gesundheits-Club).

Aktuell müssen bei jeder Bestellung der Antiallergika im Direktvertrieb mindestens 20 Packungen Bärchen-Ibuprofen geordert werden. Diese Vertriebsmaßnahme ist laut KSK kein Problem. Auch negatives Feedback von Apothekern, die eine Verniedlichung von Arzneimitteln für gefährlich halten, hat Krcmar eigenen Angaben zufolge noch nicht erhalten.

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