Einseitiger, unerträglicher Bohrschmerz, begleitet von Tränenfluss und verstopfter Nase: Betroffene landen mit diesen Symptomen häufig am Handverkauf auf der Suche nach schneller Hilfe. Doch klassische Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol versagen hier völlig – und bergen bei hoher Dosierung zusätzliche Gefahren. Besonders Frauen geraten durch den sogenannten „Gender Pain Gap“ immer wieder in eine Spirale aus Fehlinformationen und vergeblicher Selbstmedikation.
In diesem 45-minütigen Kompakt-Webinar beleuchten wir die Besonderheiten des Clusterkopfschmerzes aus pharmazeutischer Sicht. Sie erfahren, wie Sie typische Warnzeichen im HV-Gespräch richtig einordnen, bei welchen Red Flags sofort der Notarzt eingeschaltet werden muss und wie Sie Patient:innen bei der Anwendung von Triptan-Autoinjektoren oder Sauerstoff-High-Flow-Masken sicher begleiten.
Die Inhalte im kurzen Überblick:
Lotsenfunktion & Red Flags: Wie Sie Betroffene empathisch beraten und bei welchen Warnsignalen (z. B. Donnerschlagkopfschmerz) die sofortige Weiterleitung an Neurologie oder Notarzt zwingend erforderlich ist.
Der Gender Pain Gap & Symptom-Abgrenzung: Warum Clusterkopfschmerzen bei Frauen oft als Migräne fehleingeschätzt werden und wie Sie die Leitsymptome im HV-Gespräch differenzieren.
Moderne Therapieregimes: Weshalb OTC-Analgetika wirkungslos sind und worauf es bei der Anwendung von High-Flow-Sauerstoff, Triptan-Autoinjektoren und der Prophylaxe ankommt.
APOTHEKE ADHOC Webinar
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