Pharmalobby

BPI erweitert Geschäftsführung

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Berlin -

Beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) steht Ende des Jahres eine Zeitenwende an: Nach 16 Jahren als Hauptgeschäftsführer geht Henning Fahrenkamp in den Ruhestand. Ein halbes Jahr vorher erhält er noch einen weiteren Stellvertreter.

Dr. Kai Joachimsen wird zweiter stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI. Auf Augenhöhe mit dem bisherigen Vize Dr. Norbert Gerbsch soll er maßgeblich die Kommunikation des Verbandes verantworten. Gerbsch wiederum soll sich als einer der Geschäftsführer von ACS Pharma Protect bis Jahresende federführend um die laufenden Projekte zur Umsetzung der Fälschungsrichtlinie kümmern, also hauptsächlich um Securpharm. Wer schlussendlich die Nachfolge von Fahrenkamp antritt, ist noch nicht bekannt.

Joachimsen ist seit zwei Jahren Geschäftsführer des medizinischen Fortbildungsunternehmens OmniaMed in München. Zuvor war er bis Ende 2015 drei Jahre lang Deutschland-Geschäftsführer des italienischen Arzneimittelherstellers Chiesi. Die längste Zeit hat der Arzt und Diplom-Kaufmann jedoch bei MSD Sharp & Dohme verbracht, insgesamt gut acht Jahre. Zuletzt war Global Franchise Leader beim US-Pharmakonzern.

Auch der BPI-Vorstand wurde auf der Hauptversammlung am Montag erweitert: Die Deutschlandchefin von Shire, Heidrun Irschik-Hadjieff, rückte als 16. Mitglied auf. Die laufende Legislatur endet 2020. Der BPI vertritt die Interessen von rund 250 Pharmaunternehmen mit ungefähr 78.000 Mitarbeitern. Fahrenkamp leitet die Geschicke des Verbandes seit 2002.

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