2hm-Befragung

1000 Apotheker haben mitgemacht Alexander Müller, 16.02.2017 10:16 Uhr

Berlin - Die Apotheker wurden in den vergangenen Wochen im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zu ihren Geschäften befragt. Es geht um die Neuordnung der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) und damit auch um das künftige Honorar der Apotheker. Die beauftragte Unternehmensberatung 2hm schließt die Studie am Ende der Woche ab und startet jetzt einen letzten Aufruf, um die Apotheker zur Teilnahme zu bewegen.

Im Januar hatte 2hm erstmals Apotheken per E-Mail kontaktiert und zur Teilnahme an der Befragung aufgefordert. Nach Angaben von Studienleiterin Iris an der Heiden wurden insgesamt 15.000 Apotheken angeschrieben. Davon hätten bislang „mehr als 1000“ geantwortet. „Damit sind wir sehr zufrieden und wir bedanken uns bei allen Apothekern, die teilgenommen haben“, sagte an der Heiden gegenüber APOTHEKE ADHOC.

Unter den Apothekern hatte es eine rege Debatte über die Befragung gegeben. Während die eine Seite die Chance sah, Einfluss auf die Anpassung der AMPreisV zu nehmen, kritisierten andere Kollegen die Machart der Umfrage verbunden mit der Befürchtung, dass die Politik alle gelieferten Zahlen ohnehin gegen die Apotheker verwenden werde.

Bei 2hm kennt man diese Bedenken: „Natürlich hätten es mehr Teilnehmer sein können, aber man muss auch Verständnis dafür haben, dass es ein gewisses Misstrauen gegenüber einer solchen Befragung gibt“, so an der Heiden. Für 2hm sei wichtig, dass eine statistisch belastbare Masse herausgekommen sei. „Und das können wir mit dem erreichten Ergebnis sicherstellen“, so an der Heiden.

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