Sportverletzungen

Öko-Test: Schmerz- statt Wärmesalben Deniz Cicek-Görkem, 30.03.2017 14:13 Uhr

Berlin - Öko-Test hat 19 Salben und Gels gegen Muskel- und Gelenkbeschwerden untersucht, darunter sowohl Präparate mit chemischen als auch mit pflanzlichen Inhaltsstoffen. Berücksichtigt wurden Wirk- und Zusatzstoffe sowie die Deklaration. Dabei haben Wärmesalben besonders schlecht abgeschnitten.

Zur Analyse wurden sowohl Vertreter der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) – Diclofenac, Ibuprofen, Etofenamat, Flufenaminsäure, Piroxicam und Felbinac – herangezogen, als auch Präparate auf pflanzlicher Basis. Beispiele sind Capsaicin, Arnikablüten und Beinwellextrakt.

Empfohlen werden Schmerzsalben mit NSAR, die mit Wirksamkeit und Unbedenklichkeit punkten konnten. Zu den Spitzenreitern gehören Mobilat intens (Stada) und das Schmerzgel von Thermacare (Pfizer). Die Produkte mit Flufenaminsäure beziehungsweise Felbinac haben Öko-Test in jeder Hinsicht überzeugt.

Auch die Ibuprofen-haltigen Schmerzgels Proff (Ibuprofen, Dr. Theiss) und Dolobene (Recordati) könne man mit gutem Gewissen auftragen. Öko-Test berichtet von den Vorteilen der lokal angewendeten NSAR-Präparate, die sich im Vergleich zu den entsprechenden Tabletten durch ein niedrigeres Nebenwirkungsrisiko auszeichneten.

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