Einrichtung

Apotheke kommt im Lkw Alexander Müller, 26.02.2016 11:44 Uhr

Berlin - Apotheker Dr. Stefan Spaniel hat ein Projekt Landapotheke. In dem bayerischen Dorf Dentlein am Forst hatte sich wieder ein Arzt niedergelassen, Spaniel plante im vergangenen Jahr nebenan eine Filiale. Angesichts der Abhängigkeit von einem einzigen Verordner und den eingeschränkten Öffnungszeiten wollte er nicht zu viel riskieren. Deshalb entschied er sich auch bei der Einrichtung für die sparsame Variante – und ist bis heute sehr zufrieden.

Auf der Expopharm 2014 in München war Spaniel auf die polnische Firma Apteka aufmerksam geworden. Die Vertreter hatten sich zwar nur einen kleinen Stand mit zwei anderen Firmen geteilt und waren auf deren Hilfe bei der Übersetzung angewiesen, machten aber einen seriösen Eindruck. Spaniel fragte Apteka für seine Filiale an, ein Architekt kam vorbei und vermaß die Innenräume.

Drei Entwürfe für die neue Einrichtung bekam der Apotheker kostenlos übermittelt, inklusive 3D-Animation. Andere Einrichter hätten dafür schon bis zu 7000 Euro verlangt, die nur im Falle einer Beauftragung verrechnet werden konnten, berichtet Spaniel.

Auch bei den Gesamtkosten für die Einrichtung war Apteka in diesem Fall nicht zu schlagen: Für die 120 Quadratmeter Apotheker verlangten die Polen etwas mehr als 50.000 Euro. Ein deutscher Konkurrent ließ sich nur von 100.000 auf 80.000 herunterhandeln – dann aber mit gebrauchten Schränken. Ein weiterer Anbieter aus Österreich verlangte 120.000 Euro.

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