Dienstreise-Kasko

Spezial-Versicherung für Botendienste Julia Pradel, 20.07.2015 18:54 Uhr

Berlin - Fährt ein Apothekenmitarbeiter im privaten Auto Arzneimittel aus, kann das versicherungstechnisch zum Problem werden – dann nämlich, wenn er unverschuldet in einen Unfall gerät. Zwar zahlt üblicherweise die Versicherung, allerdings wird der Mitarbeiter hochgestuft. Verhindern kann der Apotheker das mit einer speziellen Dienstreise-Kasko. Die gibt es jetzt auch für Apotheker.

Das Konzept hat der neu gegründete Verein „Interessenvereinigung Apotheken- und Praxisschutz“ (IAP) entwickelt. In dem Verein haben sich bislang zehn unabhängige Versicherungsmakler zusammengetan, die sich auf Apotheken und andere Gesundheitsdienstleister spezialisiert haben. „Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die professionelle Absicherung akademischer und handwerklicher Heilberufe zu fördern“, sagt der Vorsitzende Christian Rind, Makler für Ärzte und Apotheken aus Dresden.

Die Dienstreise-Kasko für Apotheken ist das erste Projekt des Vereins. Michael Jeinsen, Versicherungsmakler aus Berlin und Sprecher der IAP, erklärt, dass es ein solches Produkt bisher nicht gegeben habe. „Eine Dienstreise-Kasko gab es nur für große Firmen, die viele Autos bei einem Anbieter versichert haben.“

Die IAP hat Jeinsen zufolge zwei Versicherer gefunden, die die Kasko auch für wenige Autos, die unterschiedlich versichert sind, anbieten: die Württembergisch Badische über PharmAssec und die Mannheimer Versicherungen. Das Produkt der Mannheimer Versicherungen werde exklusiv nur von Maklern angeboten, die Mitglied der IAP seien, betont Jeinsen.

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