Warken: „Apothekennotdienst nicht in Gefahr“ 22.04.2026 12:22 Uhr
Das Bundeskabinett hat heute die Notfallreform auf den Weg gebracht. Patientinnen und Patienten mit dringenden Beschwerden sollen künftig gezielter in passende Behandlungsangebote gelenkt werden, statt in überfüllte Notaufnahmen der Kliniken zu gehen. Das sehen Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor. Erreicht werden soll die stärkere Steuerung über neue zentrale Anlaufstellen in vielen Kliniken und bundesweit per Telefon – vor allem nachts und an Wochenenden, wenn normale Praxen geschlossen sind. Mit dabei ist auch ein Dispensierrecht für Notdienstpraxen. Weitere Liberalisierungen darüber hinaus seien aber nicht geplant, sagte Warken auf Nachfrage.