Kommentar
Kanzler, Vize und die Mär von Gerechtigkeit 24.09.2026 07:55 Uhr
Berlin -
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat nach dem letzten Landtagswahldebakel spontan erklärt, das Nebeneinander von PKV und GKV würden die Wähler als ungerecht empfinden. Die SPD stimmte munter ein, die Union reagierte entsetzt. Schön, dass die Bundesregierung das Problem der Kassenpatienten erkennt. Schade nur, dass Union und SPD vor der parlamentarischen Sommerpause noch fast einstimmig beschlossen haben, die Daseinsfürsorge – eigentlich eine staatliche Aufgabe – weiterhin alleine den GKV-Versicherten aufzubürden.