Drohender Systembruch: Hessen verabschiedet Resolution 21.03.2026 09:00 Uhr
Am Donnerstag traf sich die Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer (LAK) Hessen und verabschiedete eine Resolution zur „Geschlossenheit der hessischen Apothekerschaft“. Gemeinschaftlich wolle man für die Umsetzung des Koalitionsvertrags kämpfen.
Apotheken seien ein tragender Pfeiler der Gesundheitsversorgung – „heute, morgen und insbesondere auch in Krisenzeiten“, so die LAK. „Wer ihre wirtschaftliche und rechtliche Stabilität schwächt und nicht gezielt stärkt, gefährdet die Versorgung der Patientinnen und Patienten.“
Zwar gebe es „positive Reformpläne“, aber die nötige Stabilität werde nicht ausreichend gestärkt, so die LAK. Daher wolle man „die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens der Apothekerschaft in Hessen vor dem Hintergrund der aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen“ unterstreichen.
Rote Pullover für alle
Dazu zeigten sich die Delegierten auch in einheitlichen roten Pullovern.
In der Resolution heißt es: „Die Delegierten rufen auf,
- geschlossen für eine Apotheke mit Apothekerin oder Apotheker zu jeder Minute der Öffnungszeiten einzustehen.
- geschlossen für einen ordnungspolitischen Rahmen ohne Neuordnung der Zweigapotheken einzustehen.
- geschlossen für eine Anhebung des Packungsfixums auf mindestens 9,50 Euro einzustehen.“
Drohender Systembruch
Man begrüße „den Reformwillen auf Bundesebene“, nun brauche es Geschlossenheit innerhalb der Apothekerschaft. „Im Sinne unserer Patientinnen und Patienten gilt: Der drohende Systembruch muss abgewendet werden, gleichzeitig braucht es eine angemessene Anhebung des Fixums. Wir sind geschlossen für die Umsetzung des Koalitionsvertrages!“