Nach Todesfall

Berlin: Behörde warnt vor THC-Gummibärchen 25.09.2026 18:44 Uhr

Berlin - 

Hat es in Berlin einen Todesfall durch ein mit Drogen versetztes Gummibärchen gegeben? Dieser Frage geht aktuell die Polizei nach. Die Behörden warnen vor den Gummitieren.

 

Nach mehreren Zwischenfällen nach dem Konsum sogenannter THC-Gummibärchen in Berlin warnt die Senatsverwaltung für Gesundheit vor deren Verzehr. Seit der vergangenen Woche seien mehrere Fälle bekanntgeworden, bei denen es nach dem Konsum von vermeintlichen THC-Gummibärchen „zu unterschiedlich starken Formen von Intoxikationen“ gekommen sei – mit Symptomen, die typisch für eine Vergiftung mit Opiaten seien, sagte eine Sprecherin der Behörde.

Man habe eine Warnmeldung an die Bezirke, Kliniken und Beratungsstellen herausgeben, in der ausdrücklich vor dem Konsum derartiger Produkte gewarnt wurde, führte die Sprecherin aus. Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch unklar, um welche Substanz es sich handelt.

Auf Nachfrage bei der Polizei schilderte ein Sprecher einen Einsatz vor wenigen Tagen. Dabei war ein 42-jähriger Mann gestorben, nachdem er ein „Gummitier“ gegessen hatte. Was in dem Gummitier enthalten gewesen ist, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Zudem ist nach Polizeiangaben bislang nicht sicher, ob der Verzehr des Gummitieres für den Tod verantwortlich ist. Zunächst hatte die „Bild“ berichtet.